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Kurze Geschichte des Telefons

Kurze Geschichte des Telefons

Der zwei Jahre zuvor in Kanada gegründete Schotte Alexander Graham Bell, der auf die Taubheitsprobleme seiner Mutter und seiner Frau aufmerksam wurde, gründete 1872 eine Schule für Hörgeschädigte. Er beschäftigte sich auch mit der Übertragung von Geräuschen. Bell ist jedoch nicht der Einzige, der diese Forschung betreibt. Seit 1849 untersucht der italienisch-amerikanische Erfinder Antonio Meucci auch einen Prototyp dessen, was er "Telettrofono" nennt. 1871 meldete er ein Patent an, ohne seine Erfindung getestet zu haben. Drei Jahre später kontaktierte er die berühmte Western Union-Telegraphenfirma, damit sie ihm bei der Vermarktung seines Geräts helfen konnten. Leider für ihn, folgt die Firma nicht. Nach Jahren der Forschung, Schallwellen in elektrische Impulse umzuwandeln, meldete Bell am 14. Februar 1876 in den USA ein Patent an, nur wenige Stunden vor einem anderen Erfinder, Elisha Gray! Andererseits funktioniert keiner der beiden Prototypen tatsächlich. Erst am 10. März 1876 fand die erste Telefonübertragung statt. An diesem Tag gelingt es Bell, seinen Mitarbeiter, der von seinem Büro aus im Erdgeschoss geblieben ist, anzurufen, und er spricht den folgenden Satz aus: „Mr. Watson, bitte kommen Sie in mein Büro.“ Alexander Graham Bell präsentiert offiziell seinen "Telefon" in Philadelphia, im Juni 1876, anlässlich der Ausstellung zum hundertjährigen Bestehen der Vereinigten Staaten. Bei seiner Rückkehr zog er für den Sommer in das Haus seines Vaters in Brantford (Ontario) und nutzte die Gelegenheit, um eine Telegraphenleitung zu "mieten" und damit die erste Fernsprechübertragung nach Paris zu tätigen, einem kleinen Dorf in der Region Ontario liegt 13 km entfernt. Im Zeitalter des Internets, digitaler Telefone und Laptops mag die Hektik der Anfänge dieser außergewöhnlichen Erfindung trivial erscheinen. Aber durch eine merkwürdige Rückkehr der Dinge kehren die guten alten "altmodischen" Telefone mit Schlüsseln, Draht oder Zifferblatt dank der Mode der Vintage- oder Pop-Dekoration gerade wieder an die Spitze der Bühne zurück. - In Anlehnung an das berühmte Rolling-Stones-Logo lassen sich so Telefone in Form von Mündern mit Schlüsseln finden (37,50 € unter www.singulier.com). - Sehr mädchenhaft und an Kitsch grenzend, das pinke Fell-Telefon mit Wählscheibe (29,90 € auf www.bathroomgraffiti.com). - Klassischer ist das Schwarzwahltelefon mit Bis-Taste und Freisprecheinrichtung (49,90 € immer auf www.bathroomgraffiti.com). - Ein altes Muss ist das überarbeitete rote Telefon eines Originalmodells mit Basis, in dem sich eine digitale Tastatur und eine Wahlwiederholungstaste verstecken (69 € auf www.cerisesurladeco.com). - Ein besonderer Hinweis auf das im vergangenen Februar erschienene Thomson Symbio, ein hervorragendes digitales Schnurlostelefon mit sehr klaren Linien, das auf einer Basis basiert, die an alte Geräte erinnert, und sogar eine Internetverbindung anbietet (142 € unter www.darty.com) ). - Schließlich verwenden USB-Mobilteile für Kommunikationssüchtige über das Internet das gute alte "Daddy" -Modell für den Dialog über Skype (34,90 € bei La Chaise Longue www.lachaiselongue.fr).


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